PHOTOSTABILITY AND SKIN AFFINITY 669 Abbildung 3 Laboratoriumsapparatur zur Messung der Photostabilitiit organischer Substanzen
670 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Wellenl•inge Extinktion Durchl•issigkeit nm E D (%) 280 2,00 1,00 285 1,48 3,31 290 1,04 9,12 295 0,72 19,05 300 0,50 31,62 305 0,35 44,67 310 0,25 56,23 315 0,17 67,61 320 0,12 75,86 325 0,08 83,18 330 0,06 87,10 335 0,045 90,16 340 0,035 92,26 Tabelle 1 Extinktion E und Durchl•/ssigkeit D yon 1 mm dickem Borosilikatglas im UV-Bereich Belichtung in einer zweiten Versuchsreihe DHA zu der Lichtschutzsubstanz in iiquimolekularen Mengen gegeben. DHA ist ofk Bestandteil hautbriiunender Kosmetika (auch in Kombination mit Lichtschutzsubstanzen) physiologisch tritt es als ein Glykoseprodukt nach dem Embden-Meyerhof-Abbau auf. Im Absorptionsmaximum (274 nm in Athanol) ergibt sich der molare Extinktionskoeffizient zu 15 (n--3 x*-l•ber- gang). Die Halbwertsbreite der Absorptionsbande betriigt Ao ñ = 6555 2 [cm-•]. Aus dieser sehr geringen l•bergangswahrscheinlichkeit liigt sich eine Oszillatorstiirke yon f = 4,2' 10-4 errechnen bei den bier untersuchten Licht- s&utzsubstanzen liegt der entsprechende Wert bei f •- 5' 10-•. Da die Ab- sorptionsintensitiit ein Mag fiir die Zahl der Elementarprozesse pro Zeit ist, mug der Anregungszustan, d des DHA um den Faktor 103 linger dauern als der der Lichtschutzsubstanzen. Belichtet man nach dem beschriebenen Verfahren eine 2 ß 10 -3 molare Li3sung yon Thymin in Wasser fiber 24 Stdn. bei 35 ø C, so zeigt sich praktisch keine Veriinderung am UV-Spektrum die Spektren wurden jeweils in einer Verdiinnung yon 5 ß 10 -5 Mol vermessen. Ein Zusatz yon 2 ß 10-3 Mol DHA bewirkt jedoch bei gleichen Bedingungen einen Abfall der Absorption yon 100 auf 19,5 %, was durch Dimerisierung des Thymins zwanglos erkliirt werden kann. A. Kornhauser und M. A. Pathak nehmen fifir diesen Reaktionstyp einen EnergieiJbertragungsmechanismus nach
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