COSMETIC PRESERVATIVES I 265 Vortest I Vortest II Rohware positiv / bedingt positiv positiv / bedingt positiv g Amphotenside/Betaine 1 -- -- -- -t- :2 -- q- -- -- 3 -- -- -- -t- 4 h Aminoxide 1 -- -- + i Fetts•iureamide 2 3 -- + -- 4 -- + -- j Fetts•iureester 1 -- -- -- + 2 + 3 -- + -- -- 4 -- + -- 5 + k Fettalkohol•ithoxilate 1 -- -- -- + 2 -- + -- 3 -- + -- -- 4 -- -- -- + 5 -- + -- -- 1 Fettalkohole 1 -- + -- m quartern•ire Ammoniumverbindungen 1 -- + -- 2 -- + -- -- 3 n Lanolinderivate 1 -- + -- -- 2 -- + -- -- Eine kurze Anmerkung verdienen noch die nicht wassermischbaren Rohwaren, wie z. B. die Fetts•iureester. Sofort nach der Beimpfung mir der w•it•rigen Keimsuspen- sion setzt sich diese mehr oder rainder ab. Beim Kontrollausstrich erh•ilt man, wenn wiit•rige Keimphase mitausgestrichen wird, unterschiedliche Befunde. Trotzdem er- weist sich die Konservierung solcher Systeme ebenfalls als vorteilhat•, da die Konta- mination solchef Produkte auch in praxi nicht ausgeschlossen werden kann. Konser- vierung ist auch bier ein Weg zur Erhaltung des gewifnschten Qualit•itsstandards und eine Risikominderung beim Verarbeiten zu fertigen Kosmetika. Die folgende Bildreihe soll das verdeutlichen. Das Blindmuster a zeigt deutlichen Bewuchs, der sich in einer Trifbung und schleimigen F•iden bemerkbar macht, die auch in die lipo- phile Phase hineinreichen. Muster b mir 0,01 ø/0 des Gemisches aus 5-Chlor-2-methyl- isothiazolon und 2-Methylisothiazolon zeigt einen •ihnlichen Befund, da diese Menge noch nicht ausreicht, das Keimwachstum zu verhindern. Die Muster c und d mir 0,05 ø/0 resp. 0,1 ø/0 Konservierungsmittel zeigen das klare, einwandfreie Bild des unkontaminierten Vergleichs.
266 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Oberraschend war for uns auch die bedingte Anfiilligkeit quaterniirer Ammonium- verbindungen, doch mug hierbei beriicksichtigt werden, dag diese keine ,,desinfizie- renden", sondern kosmetisch konditionierende Quats sind. ZUSAMMENFASSUNG Im Rahmen dieser Untersuchung wurden kosmetische Rohwaren der chemischen Klassen •thersulfate, Alkylsulfate, Sulfosuccinate, Phosphorsiiureester, Sarkoside, Tauride, Amphotenside/Betaine, Aminoxide, Fettsiiureamide, Fettsiiureester, Fett- alkoholiithoxylate, Fettalkohole, quaterniire Ammoniumverbindungen und Lanolin- derivate auf ihre mikrobielle Anfiilligkeit untersucht. Das Keimspektrum wurde gegeniiber normalen Standardtesten erweitert. Die meisten getesteten Rohwaren sind sicher oder bedingt mikrobiell anfiillig. Repetive Konservierungsbelastungsteste zei- gen die gute Konservierbarkeit reit einem Gemisch aus 5-Chlor-2-methylisothiazolon und 2-Methylisothiazolon.
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