146 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Die in Tabelle 2 genannten Substanzen sind wasserhelle, praktisda geruda- lose CJle yon geringer Wasser- und Mineral/511/Sslichkeit. Sie 1/Ssen sida gut in 3Xthanol und h/Sheren Alkoholen, z. B. in 2-n-Octyl-dodecanol sowie in h/She- ren Estern, z. B. in Isopropylmyristat. Substanz Nr. 1 in Tabelle 2, 3-(N-n-Butyl-N-acetyl-)aminopropions•iure- •ithylester wurde, stellvertretend fiJr die iibrigen dort genannten Verbindungen, n•iher untersucht: Sie ist best•indig gegen Lidat, Lufk und Feudatigkeit. Nach lsttindigem Kochen einer 20 % w•it•rigen Suspension sind keine Zersetzungs- produkte nachweisbar. Korrodierende Wirkung auf Metalle (Eisen-, Stahl- bleda) konnte nicht beobachtet werden. Untersuchung der insektenabweisenden Wirkung Olfaktometertests Die zahlr'eidaen synthetisierten Verbindungen der Formeltypen I bzw. IV, IVa wurden zun•ichst einer orientierenden Vorprtifung ihrer insektenabweisen- den Wirkung unterworfen. Als geeignete Screening-Methode erwies sich die Prtifung 'in einem Olfaktometer, wobei eine m/3glidast einfach zu bedienende und schnell arbeitende Versuchsanordnung gew•ihlt wurde. Als Testinsekten dienten A. aegypti-Weibchen einer Subkolonie des Hamburger Tropeninsti- tuts. Im Oloeaktometer wird die sogenannte intrinsic repellency (5) ermittelt, also die dem Testpffiparat eigentiJmlidae Repellentaktivit•it im Gegensatz zu der Dauer dieset Wirkung, die ein soldaes Pr•iparat auf einem bestimmten Substrat unter festgelegten Bedingungen entfaltet. Das benutzte Olfaktometer ist eine Modifikation der Versuchsanordnung yon Howell und Goodhue (6). In einem geeigneten Testkiifig wurden jeweils 60 hungrige A. aegypti-Weibchen zwei gleichartig konditionierten Lufkstr/Smen ausgesetzt, deren einer mit dem Dampf des zu untersudaenden Testpffiparates beladen war. Ein gut wirksames Repellent ftihrte zur spontanen Fludat- reaktion der Testtiere in den wirkstofffreien Kontrollufkstrom.
NEW INSECT REPELLENT DERIVATIVES Versuchsanordnung Das Str6mungssystem des Olfaktometers ist in der Abbildung skizziert: ! = Frischlut•quelle (Prei•lu• ca. 5 atE) 2 = Reduzierventil 3 = Aktivkohlefilter 4 = Silicon/51heizbad, auf 33 ø C thermostatiert 5 = Lu•befeuchter, mir destilliertem Wasser gefiilltes, auf 30 ø C ther- mostatiertes Glasgef•ii• mir eingetauchter Glas- fritte, 6 = mir Schaumstoff wiirmeisolierte Sili- congummischl•iuche 7 = Durchfiui•messer und -regler 8 -- Hygrometer und Thermometer 9 = Lu•stromeinliisse dutch mir Glasfritten (•iui•erer Durchmesser 9,5 cm) versehene Glas- trichter 10 = Vorkammern 30X30(15 cm 11 = Wechsel-Stahlrahmen 30(15 cm, mit Baumwollgaze bespannt (Maschenweite ca. 0,6 ram sie dienen der Priifsubstanzdosierung fiir den Teststrom 12 = Dichtungsrahmen, Abdichtmaterial Silicongummi 13 = Wechsel- rahmen, mit Diolen•-Gaze bespannt, Frontab- schlug des Testkiifigs 14 = Testk•ifig 30(30 (30 cm 15 = Riickseitenverschlui• des Test- kiifigs, mit 5-cm-Bohrung. zum Einfiihren der Testtiere versehen, mir Watte-Pfropfen ver- schliegbar, sonst ausgefiihrt wie der Front- seitenkerschlui• 13 16 = Abzugshaube 32(32 cm mir zentraler 5-cm-Bohrung mir Anschlug an die EntlEftungsleitung. Die Teile 10, 12, 13, 14, 15 und 16 bestehen aus Acrylglas von 4 mm Wandstiirke. io IO 14 /15 • • I$ 147 ,.11 -12 13 Vorversuche In den Vorversuchen wurden die der vorliegenden Apparatur am besten angepagten Versuchsbedingungen ermittelt: 1. Lu•str6mung: Kontroll- und TestluPtstrom veurden in gleicher Weise konditioniert. Die relative Feuchte wurde auf 65--70 ø/0 eingestellt, die StriS- mungsgeschwindigkeit auf 4--6 cm/sec begrenzt (ira Testkiifig mir NH4C1- Nebel gemessen). Um etwaige Turbulenzen in der Lu•strbmung und Totvolu-
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