148 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS mina im Testk•ifig miSglichst gering zu halten, wurde die Einheit aus Vorkam- mern und Testk•ifig aus der Horizontallage in die Vertikale gedreht (Abzugs~ haube nach oben gerichtet). 2. Die Lutøctemperatur im Testk•ifig wurde auf 28•29 ø C eingestellt. 3. Die Wirkstoffapplikation und -dosierung erfolgte durch Trainken (Impriignieren) eines der beiden gazebespannten Rahmen 11 mit 10 % iitha- nolischer LiSsung der Testsubstanz nach Verdunsten des LiSsemittels verblei- ben ca. 1,1--1,2 g Substanz auf der Gazefl•iche yon 15X30 cm (450 cm2), d.h. ca. 3 mg/cm •-. Die gleichmiifgig fiber die gesamte Frontfl•iche der Test- kammer eingebrachte Testsubstanz unmittelbar vor der Stirnfl•iche des Test- kiifigs triigt zu einer homogenen Verteilung des Wirkstoffs •iber den gesamten Querschnitt des mit Testsubstanz beladenen LuPtstromes bei. Versu&sausttiihrung 60 A. aegypti-Weibchen, 4 bis 10 Tage alt, die 24 h vor Testbeginn nur Wasser als Nahrung erhalten hatten, wurden 2 h vor Beginn des Versuchs in den T•stkiifig gebracht. Nach Err'eichen der geforderten LuPtstriSmungswerte befanden sich durchschnittlich 70 ø/0 der Testtiere auf der gesamten Stirnfliiche des Testk•ifigs (13, s. Abbildung) verteilt. Nach Dosierung der Testsubstanz fiber den Wechselrahmen 11 wurde das Verhalten der Tiere w•ihrend 2 min beobachtet. In Versuchen mit bekannten, stark wirksamen Repellents wie m-Toluyl- •?iure-N, N-di•ithylamid (DEET) und Dimethylphthalat (DMP) als Modell- substanzen (unter gleichen Versuchsbedingungen wie oben angegeben) wurde gefunden, daf• die Testk•ifigh?ilfte, die vom Teststrom iiberstrichen wird, sp?i- testens 15 sec nach der Repeltent-Dosierung von allen Stechmiicken verlassen bzw. gemieden wird demnach wurden yon den hier untersuchten Verbindun- gen des Formeltyps I nur solche als starke Repellents klassifiziert, bei denen das gleiche Ergebnis wie mit DEET und DMP erzielt werden konnte. Nach 2 min wurde der reit Testsubstanz versehene Rahmen 11 gegen einen nicht impriignierten ausgetauscht. Der Verschlugrahmen 13 wurde ebenfalls durch einen unkontaminierten ersetztS). Vor Beginn des niichsten Versuchs wurde die Apparatur w•ihrend 10 min mit reiner LuPt gespiilt. Dann wurde die n•ichste Substanz in den zuvor als Kontrollstrom dienenden Teilstrom do- siert. Eine bestimmte Miickenpopulation (60 Tier. e, s. oben) wurde zu je 4 auf- Der Rahmen ist nach Reinigung in 15ø/0igem wi•f•rigem •thanol wieder verwendbar.
NEW INSECT REPELLENT DERIVATIVES 149 einanderfolgenden Versuchen verwendet. Anschliet•end wurde deren Reaktion gegeniiber dem Repellent DEET kontrolliert. Bei sdirkerer Beanspruchung der Testtiere nimmt deren Aktividit merklich ab. Priifung der Repellent-Langzeitwirkung an Aedes aegypti im Laboratorium (Armtest) Der Unterarm einer Versuchsperson wurde mir je 2 ml 10ø/0 iithanolischer Li3sung der Testsubstanzen gleichmiit•ig eingerieben. Die Hand Wurde durch einen Gummihandschuh geschiitzt. Der mit Wirkstoff behandelte Unterarm wurde in einem mit ca. 500 hungrigen Miickenweibchen (Alter 4--14 Tage) gefiillten Testkiifig eingefiihrt. Die Beobachtungsdauer betrug je 3 min. Der Test wurde 5 min nach Wirkstoffapplikation ausgefiihrt und nach 1, 3 und 5 h wiederholt. Ergebnisse Die Insektenabwehrwirkung Die Substanzen Nr. l m13 in der TabelIe 2 zeigen bei der Priifung im O1- faktometer eine starke intrinsic repellency, d. h., ihre Wirkung ist unter den gegebenen Versuchsbedingungen von der der bekannten Repellents DEET und DMP nicht unterscheidbar. Die Substanzen Nr. 14 und 15 zeigen eine deut- liche, aber geringere Wirkung als die erstgenannten Verbindungen. Eine quan- titative Bestimmung der Wirksamkeit dieser Stoffe, etwa durch Angabe des Repellent-Index (6) bezogen auf den Index yon DEET = 1,00, wurde nicht vorgenommen, da nur die am stiirksten wirksamen Verbindungen (Nr. 1--13, Tabelle 2) einer weitergehenden Priifung ihrer Abwehrwirkung unterzogen werden soilten. Die Verbindungen Nr. 16m21 zeigten im Olfaktometer keine Abwehrwirkung. Die Substaruzen Nr. 1--13 wurden dem Langzeittest unter- worfen. Dabei wurde zum Vergleich das Repellent DEET in gleicher Weise gepriiPc. Die Ergebnisse sind aus der TabeIIe 3 ersichtlich. Sie beruhen auf den bei 4 freiwilligen Testpersonen bei 4maliger Wiederholung erhaltenen Einzelwerten.
Purchased for the exclusive use of nofirst nolast (unknown) From: SCC Media Library & Resource Center (library.scconline.org)









































