306 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Die im doppelten Blindverfahren durchgefiihrten Untersuchungen wurden nach zwei Wochen abgesetzt. Probanden mir regelmiiBiger Zahnpfiege muBten entsprechend ihrer Zahnreinigungsgewohnheit zweimal t•iglich ffir die Dauer von 2 Minuten Z•ihne und Gingiva der PMA-Einheiten der oberen rechten Frontz•ihne (einschl. Eckzahn) reit den genannten oberfi•ichenaktiven Stoffen putzen. Neben der AusNindigung einer neuen Zahnbfirste wurden die Probanden ersucht, keine zus•itzlichen gingivatherapeutischen Mittel zu ge- brauchen. Der Indikationsbereich erstreckte sich auf eine ,,normale" ent- zfindungsfreie, weitgehend intakte Gingiva. Die Untersuchungen wurden wie folgt durchgeffihrt: 1. Farbfotografischer Vergleich (Zeiss-Stomatoskop, Kodak-Ektachrom X). 2. Klinische Untersuchung (Beurteilung des Entzfindungsgrades nach Hirth und Mfihlemann). 3. Oberfi•ichenreliefabdruck (Replica-Abdruck, nach Eifinger (1963) reit der Triafol © BN-Folie (Bayer-Dormagen)). FOTOGRAFISCHER VERGLEICH Die fotografischen Aufnahmen zeigten eine weitgehende Obereinstim- mung reit dem klinischen Untersuchungsergebnis. Entzfindliche Ver•inde- rungen an den gingivalen Abschnitten von P, M und A konnten fiberall dort festgestellt werden, wo eine deutliche Veriinderung der Farbe oder eine 6dema- t6se Verdickung zu erkennen war (.,4bb. 6 und 7). KLINISCHE UNTERSUCHUNGEN Die Entzfindungsgrade yon P, M und A wurden ffir jeden Probanden vor und nach der Behandlung addiert und dutch die Anzahl der Einheiten (3) ß 2',i 74 .. Abbildung 6 Proband H. S. PMA-Einheitcn. Initialbefund (Zeiss-Stomato- skop).
ATTACHED GINGIVA 307 Abbildung 7 PMA-Einheiten nach 14tg. Be- handlung mir Na-lauroylsarco- sinat (Zeiss-Stomatoskop). dividiert. Es wurde also der mittlere Entzfindungsgrad des gingivalen Ab- schnitts 312111 ermittelt, ohne auf die Lokalisation (P, M oder A) der Ent- zfindung einzugehen. Von }edem Anfangs- und Endwert wurde die Differenz gebildet, die Differenzen jeder Versuchsreihe addiert und durch die Anzahl der Probanden pro geprfifter Substanz dividiert. Auf diese Weise erhielten wir ffir jede Substanz einen Wert, die durchschnittliche PMA-Differenz, von der ausgehend eine Aussage fiber die Wirkungsintensitiit der oberfiiichen- aktiven Stoffe gemacht werden konnte. Die Unterschiede zwischen Anfangs- und Endbefund erliiutern die graphischen Darstellungen (,zlbb. 8 und 9). OURCH$CHNITTL . PMA - DIFFER E N Z 1,2 q9 q8 o• 0,4 o Sulfobernstein- s•i u reha I besler Na-Salze der Kondensationsprodukte aus ges•ittig- ten Fetts•iuren mir Oxy•ithansulfos•iure Abbildung 8 Vetsuch 1. Entziindliche Verfinderungen yon PM und A nach 14tg. Behandlung mit ober- flichenaktiven Stoffen. Entziindungsgrad yon einem Fettsiure-Eiweigkondensat und Placebo (HuO) = O.
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