NEW INSECT REPELLENT DERIVATIVES 143 nen (R•=CHa, C2H5) wird in einem Dru&gefiit• gearbeitet. Die Reaktions- partner setzen sich bei Wahl eines Molverhiiltnisses von 2:1 zwischen II und III zu Addukten (Zwischenprodukten) IV um: 2 R• -- NH• + H•C = C(R•) -- X II III N -- CH,-- CH(R•) -- X. H IV Bei ungeniigendem Amlniiberschug entstehen neben IV unerwiinschte [2:1 ]-Addukte der Struktur V als Nebenprodukte: III + IV--5 R• -- N / CH.o m CH(R•) m X CHs -- CH(R2) -- X. V Die Isolierung und Aufarbeitung der Zwischenprodukte IV erfolgt nach Verjagen des Amin-Oberschusses durch Desdilation im Vakuum. Unter den Verbindungen IV befinden sich mehrere mit ausgepriigter Repellentwirkung gegeniiber A. aegyoeti L. Wenn man die obige Additionsreaktion mit sekun- diiren Aminen IIa statt reit primiiren ausfiihrt: R• N NH + III--- R• / IIa R• N N CH2 CH(Re) -- X, R• / IVa erhiilt man die Addukte IVa, wovon mehrere gleichfalls eine deutliche Re- pellentwirkung aufweisen. In Tabelle 1 sind einige Addukte der Typen IV und IVa aufgefiihrt, die Repellentaktivitiit aufweisen.
144 Nr. JOUBNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Tabelle 1 3-N-•thyl-aminopropions•iure-24ithyl-hexylester 3-N-n-Propyl-aminopropions•iure-•ithylester 3-Pyrrolidino-propions'4ure-n-butylester 3-Piperidino-propions•iure-n-but-ylester 3-(N, N-Dimethyl-) aminopropions•iure-n-hexylester 3- (N, N-Di•ithyl-) aminopropion.s•iure-n-butylester Siedepunkt øC/Torr 97--100/0,6 60--62/0,2 90/0,8 88/0,3 65--68/0,1 61/0,2 Formel- typ IV IV IVa IVa IVa IVa Die Verbindungen IV und I:Va werden in einer Ausbeute yon 65--80 ø/0 erhalten sie sind bei Raumtemperatur wasserhelle Ule, die mit alkalischer Reaktion in Wasser m{if{ig gut liSslich sin& Ihre Bestiindigkeit in wiigrigem Milieu ist begrenzt daher sind sie zur Anwendung auf der mens&lichen Haut ungeeignet und wurden nicht eingehender untersucht. Die Darstellung der Endprodukte nach Formel I aus den Zwischenproduk- ten IV erfolgt durch ihre Umsetzung der mit Carbons{iurechloriden VI bzw. reit Chlorameisens{iureestern VII: R• N N -- CH2 -- CH(R2) -- X + Ra C C1 -+ O IV VI bzw. VII R• N N -- CHe -- CH(R2) -- X Rs -- C / II o I Diese Umsetzung wird vorzugsweise in Gegenwart yon Tri•ithylamin oder Pyridin bei 0--30 ø C in Benzol als Verdtinnungsmittel ausgeftihrt. Die End- produkte I werden durch Vakuumdestillation isoliert und gereinigt. In der Tabelle 2 sind einige der nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten Ver- bindungen der Formel I zusammengestellt.
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