j. Soc. Cosmetic Chemists 16 251-260 (1965) Wirkung der Wasserdampfaufnahme auf die Teilcheneigenschaf[en der Maisst/rke H. v. CZETSCH LINDENWALD, F. EL KHAWAS und R. TAWASHI* Synopsis--Effect of moisture on the properties of corn starch particles. The bulk volume, frictional properties, and particle size distribution of corn starch are materially influenced by humidity. Addition of hydrophobic silica to corn starch delays but does not prevent the up-take of moisture. Intimate mixing of corn starch with 0.5% of hydrophobic silica reduces inter-particle friction to a level which remains constant regardless of the humidity. Es ist bekannt, dab Wasserdampf entscheidend die physikalischen Eigenschaften von Pudern beeinfluBt. Das Problem erhielt Bedeutung in vielen Industrien, wo sich unter dem EinfluB der Feuchtigkeit unerwfinschte Teilcheneigenschaften entwickelten. Neumann (1) berichtete, dab Packungs- dichte, Packungsvolumen und Reibungseigenschaften von Fullererde dutch den Feuchtigkeitsgehalt beeinfiuBt wetden. Gregg (2) folgerte aus seiner At- belt fiber die Adsorption fester K6rper, dab sich das Volumen verringert, wenn die Feuchtigkeit erh6ht wird. Derselbe Autor (3) berichtete fiber den EinfluB von Gasen und Wasserdampf auf das Aufquellen von Holzkohle, Kaolin und Agar-Agar. Strickland (4) studierte die hygroskopische Natur einiger pharmazeutischer Puder und land, dab die Zu- und Abnahme des Wasserdampfes kein v611ig reversibler Vorgang ist. Sehr wenig erscheint in der Literatur tiber den EinfiuB des Wasserdampfes auf die Teilcheneigenschaften von Stirken. Jedoch ist fiber die Quellffihigkeit yon St•irke in Wasset bekannt, dab sie yon verschiedenen Faktoren abNingig ist, z.B. dem Amylopektin und dem Amylose-Gehalt, der Teilchengr6Be, der Oberfl•iche und der Temperarut (5). Es wurde gefunden, dab die Quel- lungsf•ihigkeit von Stirken in kaltem Wasset, ausgedrfickt dutch die Volu- menerh6hung, zwischen 10 und 50% liegt (5). Feuchte Stirken bedeuten, vom praktischen Standpunkt aus gesehen, vor allera in tropischen Gebieten, ein industrielles Problem. Die Adh•ision zwischen den Teilchen und die Klebrigkeit behindern das Mischen von Pudem und bringen Schwierigkeiten bei der Kapselffillung und bei der Verteilung von zu verst•iubenden Pudern. * Pharmazeutische Fakultit der Univers/t& Alexandria, VAR. 251
252 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Der Zweck dieset Arbeit/st das Stud/urn des Einfiusses der Wasserdampf- aufnahme auf die Teilcheneigenschaften von Maisst•irke mit dem Z/el, eine Aussage fiber die Packungseigenschaften, die FlieBeigenschaften und die Teilchengr6Benverteilung zu erhalten. Welter wurde ein Zusatzmittel ge- pdSft, das die unerwiSnschten Eigenschaften dutch den FeuchtigkeitseinfiuB vermindern sollte. PRAKTISCHE ARBEITEN lF/ah/des Mater/a/s: Folgende Substanzen wurden fiir diese Arbeit ausge- w/ihlt: 1. Maisst/irke USP, be/110øC bis zum konstanten Gewicht getrocknet. Teil- chengr6ge yon 2 his 24 2. Zusatzmittel: Das fiir diese Arbeit ausgew•thlte Material ist hydrophobe Kiesels•ture (Fiillstoff R 972). Sie besteht aus amorphen Teilchen mir e/nero mittleren Durchmesser yon 20 m/a und e/net spezifischen Oberfl•tche yon 120 q- 30 m=/g BET. Chemisch besteht sie aus re/nero SiO 2 (99,8 ø/o), das dutch chemisch verankerte Methylgruppen hydrophobe Eigenschaften hat. Das Material besitzt extrem feine Teilchen mir hohem Dispersit•ttsgrad und gibt be/geringen Zus•ttzen in Pudern e/hen hydrophoben, schiitzen- den Oberzug. lVasserdampfaufnahme yon Maisst•rke be/verschiedener tel. Lz•f./feuchtigkeit Genau gexvogene Proben (jede etwa 1 g) der getrockneten St•trke auf tarierten Uhrglasschalen wurden in Feuchtkammern gestellt. Die Feucht- kammern, die aus Pyrex-Glas-Exsiccatoren bestehen, wurden in e/nero Raum be/20øC gelagert. Die gewiinschte relative Feuchtigkeit (30, 65 und 95 %) wurde erhalten dutch Einfiillen entsprechender Konzentrationen yon 20 B 20 40 60 80 Prozent relotive Feuchtigkeit •Ibbildung ! Fcuchtigkeitsgehalt der Maisst•irke als Funktion der relativen Luftfeuchtigkeit.
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