BEHANDLUNG UND PROPHYLAXE DER HAUTALTERUNG 281 .•lbbildung 5 Entzi•ndlich-degenerative Altersatrophie reit kolloider Degeneration (Orcein-F•rbung). • ..... • •,'. •_ w, ,'..• .... -,:,• .-.•..• _ .• ,. ,. • .•- --. ,' • : ,--• ,,. ..•.. •. •... : ..... .•.•: .• •bbildung 6 Entz•ndlich-degenerative Altersatrophie reit kolloider Degeneration (van Gieson-F•rbung)
282 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS siure, die u.a. fiir die verminderte Resorptionsfihigkeit verantwortlich gemacht wird (Heite und Schrader (15)). Weiterhin kann eine Abnahme der Menge der Grundsubstanz sowie der Histiocyten im Corium mir zunehmen- dem Alter festgestellt wetden. Von besonderer Bedeutung ist innerhalb der Cutis die 2_nderung in den anionenaktiven sauren Mucopolysacchariden. Insgesamt nimmt ihre Menge ab, gleichzeitig verschiebt sich abet auch das Verhiltnis der einzelnen Stoffe zueinander, so nimmt z. B. der Gehalt an Chondroitinsulfat zu, derjenige an Hyaluronat ab. In Form der EiweiBkomplexe haben die Mucopolysaccharide eine besondere Bedeutung fiir die Wasserbindung. Sie liegt etwa 10- bis 100mal NSher als ftir normales Protein. Da im Alter abet auch das Molekular- gewicht der Mucopolysaccharid-Proteine abnimmt, verringert sich deren Wasserverbindungsverm•Sgen hierdurch. Das kann nut zum Teil dutch den NSheren Kalziumgehalt - diese Verbindungen sind bekanntlich ausgezeich- nete Ionenaustauscher fiir Kalzium - wieder ausgeglichen wetden. Der erNShte Kalziumgehalt vergr•SBert die Aggregation der Molektile, das wiederum ei- ne kompensatorisch bessere Wasserbindung zur Folge hat. In der Subcurls interessiert vor allem die eventuell ver•inderte Fettzusam- mensetzung und -menge. Schmelzpunkt und Jodzahl erh•Shen sich, Ver- seifungszahl und Cholesteringehalt nehmen ab. Die Menge des Fettes vet- hilt sich sehr unterschiedlich und ist vorwiegend yon nervalen und hormo- nalen Steuerungen abhingig. Wichtig scheint die Feststellung eines erNShten Innendruckes zu sein, der eine der Ursachen fiir eine schlechtere Durchblu- tung darstellen k•Snnte. In der Tab. III sind einige an der gesamten Haut ermittelte Ergebnisse dargestellt. Der Wassergehalt der Haut nimmt zun•ichst deutlich ab, zeigt dann abet im h•Sheren Alter wieder eine Zunahme. Der Mineralgehalt erNSht sich, und zwar im Kalziumgehalt, bevorzugt im Corium, sowie im Magnesium- gehalt Natrium und Kalium bleiben etwa gleich, fiber Chlor liegen keine zuverlissigen Ergebnisse vor, Silizium-, Schwefel- und Phosphorgehalt nehmen ab, ebenso der Cholesteringehalt, wihrend die Stickstoffmenge gleich bleibt. Die Abnahme des Schwefelgehaltes betrifft vor allem den ge- bundenen Schwefel, die freien SH-Gruppen sind in der Menge unverindert. Der Sauerstoffverbrauch, die anaerobe Glykolyse und der Glykogengehalt als Ausdruck des Stoffwechsels sind vermindeft, auch der Fermentgehalt ist oftenbar reduziert. Die Permeabilit•it ist wohl insgesamt vermindeft, wenn dies auch nicht ftir a]le Stoffe zu gelten scheint. Elastizitit und Dehnbarkeit sind herabgesetzt, die Zugfestigkeit, bedingt dutch die zunehmenden Ein- lagerung•n, erh•Sht. Ob die Zahl der Gef•iBe vcrringert ist, erscheint nicht
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