WIRKUNG DER WASSERDAMPFAUFNAHME 253 Schwefels•iure-Wasser-L6sungen. Die Proben wurden im Exsiccator gela- gert, his das Feuchtigkeitsgleichgewicht erreicht war. •/bb. 1 zeigt die Wasserdampfaufnahme, berechnet in g per 100, bezogen auf die relative Feuchtigkeit. l•irkung der Feuchtigkeit auf die Packungseigenschaften der Maisst#rke Die Packungseigenschaften der Maisst•rke wurden ermittelt durch das sogenannte mechanische AufstoBen (tapping) (6) (= Stampfvolumen). Diese Prfifung wurde in folgender Weise durchgeffihrt: 25 g Maisst•rke, lose gepackt, werden sorgf•ltig in feinem Strahl in einen 100-ml-MeBzylinder geffillt, wobei jede Bewegung zu vermeiden ist, die eine dichtere Packung begfinstigen wfirde. Nach Markierung des Anfangsvolu- mens wurde der Zylinder mit Hilfe des Standard-Siebschfittlers mechanisch aufgestoBen (Friedrich Greyer KG, Ilmenau), bis keine Volumen•nderung mehr beobachtet wurde. Das Endvolumen stellt das Volumen bei dichter Packung (close packing arrangement) dar (Stampfvolumen). Das Stampf- volumen wurde sowohl yon der trockenen St•rke als auch yon der verschie- dene Feuchtigkeit enthaltenden St•rke (0-22 %) bestimmt. Dieselbe Prfifung wurde durchgeffihrt mir St•rke, die intensiv mir ver- schiedenen Konzentrationen (0,05 0,1 0,5 und 1%) yon hydrophober Kiesels•ure gemischt worden war. Der Turbula-Mischer (W.A. Bachofen, 55 .•_ 50 •- 45 40 ß Feuchtigkeitsgehalt tn % Abbi/dung 2 Feuchtigkeitseinfltisse auf das Schtittvolumen.
254 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS 50 40 30 ß feuch! '".-.Q,r.•' e ß i 0 0'.1 Logarithmus der Konzentration der hydrophoben Kiesels•iure Abbildung $ Das Schi•ttvolumen als Funktion des Logarithmus der hydrophoben Kiesels•ure. Basel) wurde zur Mischung benutzt. Die Ergebnisse dieset Versuche sind graphisch dargestellt durch Auftragen des Stampfvolumens gegen den Feuchtigkeitsgehalt (.Abb. 2). Ebenso wurde das Stampfvolumen aufge- tragen gegen den Logarithmus der Konzentration der hydrophoben Kiesel- s•iure f/fir beide Stirken, die getrocknete und die 22 % Feuchtigkeit enthal- tende, welche die maximale Wasserdampfaufnahme bei 95 % rel. Feuchtigkeit darstellt (•4bb. 3). Ig/irkung der Feuchtigkeit auf die Fliej•eigenschaa/?en Die FlieBeigenschaften yon getrockneter St•irke und St•irke mir verschie- denem Feuchtigkeitsgehalt wurden gepr/fift. Die Besfimmung der FlieBeigen- schaften geschieht dutch Berechnung des Koeffizienten aus der innerpard- kul•iren Reibung und dem B6schungswinkel. Die Methode wurde beschrie- ben dutch Neumann (1), Train (7), Crosby (8) und Tawashi (9). Die Bestim- mung erfolgt dutch Sch/fitten des Puders dutch einen Trichter auf ein hori- zontal liegendes Blatt Papier mir Millimetereinteilung, bis die gebildete Kegelspitze den Auslauf des Trichters erreicht. Der Durchmesser der Kegel- basis wurde abgelesen und der B6schungswinkel wie folgt berechnet H tg=-- R wobei tg = = Koeffizient der interpartikul•iren Reibung H = H6he des Trichterauslaufs/fiber dem Millimeterpapier (20 ram) R = Radius der Kegelbasis in mm = = B6schungswinkel
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