302 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS nicht dutch eine ,,freie gingivale Einziehung" (22) begrenzt oder getrennt. Auch der zentrale Teil der Papille zeigt in variablen Graden ,Triplelung" (•tbb. 1). King (16) vergleicht die Erscheinung der Triplelung mir der einer .... j k /•arg/na/e 8/h, eiva o s o /////////// •bbild•mg l Die Oberfi•che der Gingiva. (Umzeichnung nach ORBAN, B. 1948, Fig. 2, S. 829) Orangenschale. DaB der ,,punktierte" Effekt nicht nut aus runden, sondem auch aus ovalen und linearen Vertiefungen gebildet wird, konnten Vendfine et. al., Fehr und Mfihlemann, und Riethe (26) zeigen. Die punktierten Zonen erscheinen rein oder grob gek6mt (24), reit Oberg•ingen von samtartigem Charakter bis zum Orangenschalenaspekt, sie k6nnen zerstreut oder in Ballungszentren in Erscheinung treten (•tbb. 2). Nach Orban, Wentz und Mitarb. (24) wechselt der Grad der Triplelung bei den verschiedenen Individuen nach Alter und Geschlecht (34). Greene (9) be- obachtete regionale Unterschiede hinsichtlich des Urnfangs der ,,stippling". Fotografische Studien zeigten keine Duplizit•it der Muster. Ungleichheit in Gr6Be und Zahl wurde ebenfalls beobachtet. Gr613enm•i13ig verschieden •tbbildung 2.1 Gingiva propria grob gek6rnt (A. A., mfinnlich, 30 Jahre)
))ATTACHED(( GINGIVA 303 Abbildung 2.2 Gingiva propria rein gekiSrnt (G. M., weiblich, 26 Jahre) land Greene (9) auch die Punktierung zwischen minnlichen und weiblichen Personen, die in der Kindheir fehlt und sich im Alter verlieren soil. Riethe (26) land zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen in seiner Untersuchung keinen Unterschied hinsichtlich der Anzahl der Tiipfelung pro Fliche. Zwi- schen miinnlichen und weiblichen Individuen ergaben sich bei keinem Muster Unterschiede. Zwischen den Altersgruppen fanden sich lediglich bei den runden Formen auffillige Differenzen (•bb. 3/4). Nach King (16) ist die Tiipfelung als eine Serie yon kleinen Einsenkungen, nach Orban (23) als ,,Geflecht" niedriger Erhebungen zu betrachten. Die Einsenkungen sind nach King (16) die urspriinglichen Merkmale der Tiipfelung. Die Tiler werden nach dem Autor dutch Bindegewebsfasern her- vorgerufen, die das Zahnfleisch mir dem darunterliegenden Knochen yet- Abbildung 3 Mikroreliefbild. Verschicdene Tiipfelungsformen (fund, oval, longitudinal), Abdruck zwischen 211 I (G. R., weibl., 25 Jahre Fotomikroskop Zeiss, Vetgr. 6,7: 1)
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