PREVENTION DES RISQUES DE TOXICIT• CHRONIQUE 339 Liquides: Eau, eaux aromatiques, alcool •thylique, alcool isopropylique, glycdrol, propy!•neglycol, polydthyl•neglyco!s, polypropyl•neglycols, hexy!•neglycol, sorbitol 70%, graisses et huiles comestibles, acides gras, esters dthyliques, isopropyliques et butyliques des acides gras, lanoline, alcool o!eique, lactate d'•thy!e, !actate de butyle. Les substances ci-dessous ont •t• consid•r•es comme acceptables condition de satisfaire des exigences spdciales de puretd assurant l'absence d'impuretds canc•rog•nes: huiles min•rales, paraffine liquide, k•rosene, gel•es de p•trole, cire de paraffine solide, cires microcristallines. Catdgorie C.-Ext. Les substances suivantes ont dt• consid•r•es comme sans danger dans leur emploi dans les prdparations sp•ciales comme par exemple les vernis ongles: Acetone, phtalates de dibutyle et de dioctyle, nitrocelluloses. Catdgorie C.-W.R. Dans les a•rosols: trichloromonofiuorom•thane, dichlorodifiuoromdthane, trichlorotrifluorodthane, azote, anhydride carbonique protoxyde d'azote, chlorure de vinyle, chlorure de m•thyl•ne (dichloromdthane), mdlanges renfermant du butane et/ou du propane k faibles con- centrations. Les substances suivantes ont •t• considdr•es comme inacceptables pour l'emploi dans les cosm•tiques ß tdtrachlorure de carbone, alcool mdthylique (saul pour la d•naturation de l'alcool dthylique). Preparations pour les permanentes a froid Les thioglycolates, les thiolactates et les composds apparent•s sont largement employes, mais sont tr•s r•actifs chimiquement et ont une tr•s grande toxicit& Ces compos•s doivent •treclass•s dans la cat•gorie C.-W.R. Ils doivent satisfaire des normes rigoureuses pour que toutes impuret•s soient exclues, y compris les d•riv•s dithio et les m•taux lourds. La con- centration maximale dans les produits de vente au d•tail et le pH maximal doivent •tre respectivement 8% et 9,5. Les mains des coiffeurs appliquant ces prdparations doivent •tre prot•gdes.
340 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC C_H_EMIS_T$ DIE VERH[ITUNG CHRONISCH-TOXISCHER GEFAHREN VON KOSMETIKA DIE KONFERENZ fiber dieses Thema war die sechste, die vom "Europ•iischen Forschungskomitee ffir den Schutz der Bev6!kerung vor chronisch-toxischen Umweltsch/iden" (EUROTOX) veranstaltet wurde. Sie wurde yon Pro- fessor E. Boyland veranstaltet und land unter Vorsitz yon Professor R. Truhaut, Paris, vom 30. Oktober bis 2. November 1961, im Chester Beatty Research Institute, London, S.W.3, statt. Der folgende Bericht* wurde yon den Teilnehmern** aus zehn verschiedenen L/indern einstimmig angenommen. ALLGEMEINE CiESICHTSPUNKTE Es wurde anerkannt, dass der Gebrauch yon Kosmetika zum Schutz der Gesundheit und zur Verbesserung des Wohlbefindens der Bev61kerung beitragen kann, zuweilen auch indirekt. Die unvorsichtige Verwendung bestimmter Bestandteile in kosmetischen Pr/iparaten kann-dessenunge- achtet-eine Gefahr ffir die allgemeine Gesundheit bedeuten. Voraus wurde entschieden, die Er6rterungen auf chronische Giftwirkungen im allgemeinen zu beschranken, Fragen der Sensibilisierung und Allergie dagegen ffir eine spatere Konferenz zurfickzuste!len. Es bestand f•bereinstimmung darfiber, dass ffir diese Arbeiten eine enge Zusammenarbeit zwischen Toxikologen und Spezialisten der kosmetischen Wissenschaft in hohem Masse w•nschenswert ist, um Informationen fiber die Art der verwendeten Substanzen sowie fiber die Bedingungen der Herstellung und des Gebrauchs von Kosmetika zu erhalten. Die Teilnehmer hoffen, dass diese Zusammenarbeit mir der Industrie vertieft und aufrechter- halten wird. Bei dieser ersten Konferenz war es naturgemass unm6glich, in Einzeb heiten einzugehen oder etwa al!e Produkte und Gruppen von Bestandteilen zu untersuchen. Der vorliegende Bericht kann daher nur als eine erste Ann•iherung betrachtet werden. Die Folgen extrem chronischer Giftwirkungen sind am Menschen schwer zu entdecken. Auch wenn nur ein kleiner Teil der Bev61kerung solchen Gefahren ausgesetzt ist, sollte alles ffir ihre Verhfitung getan werden. Zum Beispiel ein Auftreten von Krebs bei einem Teil der Bev61kerung, das weitaus geringer ist, als es mir den gegenw•irtigen biologischen Methoden sowohl epidemiologisch als auch experimentell festgestellt werden kann, kann gleichwohl eine ernste Bedeutung haben. Obwohl bisher keine F/•lle yon Krebs direkt auf Kosmetika bezogen werden k6nnen, ist es besser, *) Original englisch **) siehe Teilnehmerliste Seite. 329.
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