708 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Anders verhiilt es sich, wenn man Phosphorsiiure verwendet: unter diesen Bedingungen sind die Resultate befriedigend, die Messungen genau und wiederholbar. Unsere Arbeit hat sich daraufhin mit der Bestimmung von Fluor in zwei Zahnpasten befagt, die wir selbst hergestellt hatten {siehe Anhang}. Die eine enthielt 20%, die andere 50% Aluminiumoxid. Die Ergebnisse der beiden Versuche sind in der Tabelle II zusammen- gefagt. Ihr Studium enveist, dag die Phosphorsaure-Methode vi511ig den Erwartungen entspricht, und bestatigt, dag die Trennung auch in Gegen- wart groger Mengen von Aluminium quantitativ bleibt. Allenfalls kiSnnte man noch anmerken, dag bei Anwesenheit von 50% Oxid der gefundene Prozentsatz von Fluor gegenfiber der Theorie leicht erhiSht ist: die Standard-Abweichung erreicht 2 % diesen Unterschied erkliiren wit mir den Schwierigkeiten, die wit bei der Zubereitung einer solchen Paste hatten, da deren feste Konsistenz die Homogenisation behinderte. Die Verwendung von Phosphorsaute stellt dennoch ein Problem dar, und zwar in Bezug auf die Wahl der Antischaummittel, die dem Reaktions- gemisch zugesetzt werden. Im allgemeinen empfehlen die meisten Autoten, wie fibrigens wit selbst in den vorangehenden Arbeiten {1, 2}, die Anwendung entweder von Octanol oder auch von Oleyl-Alkohol. Nun werden abet in Anwesenheit der venvendeten Saute die Phosphor- Ester, die sich im Verlauf der Reaktion bilden, dutch den Wasserdampf mitgerissen sie verstopfen das zentrale Ablaufrohr des K'•hlers und behindern so den gleichmagigen Weltergang der Analyse. Um diesen Obelstand zu beseitigen, schlagen wit die Anwendung des Anti-Schaum- mittels vor, das unter dem Namen NALCO 40-BO-3 im Handel ist, dessen genaue chemische Zusammensetzung uns abet nicht bekannt ist.
FLUORIDE IONS IN TOOTHPASTES 709
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