CHARACTERIZATION OF DANDRUFF FLAKES 205 Abh•ingi•ik,e.it des Streulichtindex yon der subjektiv beurteilten Schuppengr•Jl}e Regressionsgl©ichung: = 4,437 y= 8,00577x -•'37666a B = 0,700 = 5,069 tO. BB 9 8eurte,lungsklasse I •- kle, ne Schuppengroõe 18 m•ttlere Schuppengr6fle 10 ro•e Schuppen '• 15 U 5 0 I 2 3 Diagramm 2 •--- Beurteilungsklasse
206 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Die Zerkleinerung von Schuppen im Ultraschallbad ist ein reit groiger Priizision ab- laufender und mefgbarer Vorgang. Die Funktion w•ire folgendermaf•en interpretier- bar: a) t ist proportional der Menge an zugefiihrter Energie b) Streulichtindex ist gem•ifg den getroffenen Schluigfolgerungen Fl•iche t = o / Fl•iche t = x ß t = y• Energie = K ß Fl•iche t = x c) Fl•ichet = o t o Nach 10 rnin Beschallung ist offensichtlich die Dispergierung aller Teilchen maximal, d.h. Epithelzellen liegen in tensidfreier Isotone fiberwiegend als Monomere vor, Lipidtr/Spfchen werden mef•bar nicht welter ver•ifidert. Der so ermittelte Streulicht- index stimmt mit der subjektiv-visuellen Klassifizierung nach Schuppengr/Sf•e gut Jiberein (Diagramm 2) nach Elimination yon einem ,,Ausreif•er" ergibt sich eine straffe Korrelation zwischen belden Parametern. Zur Absch•tzung des Wertes dieser bisher nicht gebr•iuchlichen, relativen Gr/Sf•e ,,Streulichtindex" wurden die Verkn/]p- fungen mit anderen Zellparametern untersucht die Existenz straffer Korrelationen sollte bei rn/Sglicher ungezwungener Deutung die Einordnung dieser Gr/Sf•e in das allgemeine Bild der Kenntnisse, Schuppen betreffend, erleichtern. Die Abh•ingigkeit des Streulichtindex yon den Volumina der Epithelzellen, aus de- nen die einzelnen Schuppen bestehen, ist eine hyperbolische Funktion - grof•e Schup- pen, charakterisiert durch kleine Keratinisierungsindices, sind aus vielen grof•en Epithelzellen aufgebaut (Diagramm 3). Frfihere mikroskopische Untersuchungen zeigten eine iihnliche Abhiingigkeit zwischen Schuppenh•iufigkeit und Projektions- fliichengriSf•e der einzelnen Epithelzelle. Unter der Annahme, daig alle Schuppen gleich grog wiiren, wiirden Schuppen, aus kleinen Epithelzellen aufgebaut,' einen kleinen Index liefern, da letztlich mehr streuende Oberfl•iche resultieren wifrde. Eine mi3gliche Erkl•irung der gefundenen Verknfipfung k•Snnte in folgendem begriin- det sein: In friiheren Versuchen fanden wir bei schichtweiser Entnahme von Epithel- zellen per Tesastripp am Unterarm ein Maximum der Zellvolumina zwischen der 2. und 4. Epithelzellschicht. Schuppen sind nun mit Sicherheit nicht Aggregate in Form einer Monolage, sondern umfassen auch in der Tiefe etliche Zellagen eine Erkl•irung fiir das vergri3fgerte Zellvolumen w•ire somit gegeben. Zellen von psoriatischen Her- den weisen ebenfalls ein vergr/Sfgertes Zellvolumen auf. Zwischen den Verteilungen der Zellvolumina von Epithelzellen von schuppenfreier bzw. in Form von Schuppen abschilfernder Kopfhaut liegt kein signifikanter Unterschied, abet eine Tendenz zu gri3fgeren Volumina bei schuppenreicher Kopfhaut vor. Der transepidermale Wasserverlust (TEWL) ist ein Maig fiir Struktur und Perme- abilitSt der Haut Erkrankungen der Haut fiihren meist zu erh/Shten TEWL-Wer- ten. Diagramm 4 zeigt die Abhiingigkeit zwischen Zellvolumen und TEWL-Werten bei den einzelnen Probanden. Grotge Epithelzellen, mit groigen St•3rungen der Horn- schichtabschilferung verknifpPc, entstehen auf einer Kopfhaut, die eine erh•3hte Ab- gaberate an Wasserdampf aufweist bzw. umgekehrt. Eine Begriindung ffir diese Verkniipfung mag in der m/Sglicherweise erh/Shten Rauhigkeit schuppiger Hautareale liegen in anderen K/Srperarealen - Unterarm und. Wade - liegt straffe Korrelation zwischen Rauhigkeit und TEWL vor. Ein Vergleich der Verteilungen der TEWL- Werte bei Probanden mit bzw. ohne Kopfschuppen lieferte Medianwerte der Ver- teilungen bei 9.6 bzw. 8.7 g/cm2 ß h die Tendenz zur Erh/Shung der Wasserverlust- raten ist erkennbar, das Niveau der 95-ø/0-Wahrscheinlichkeit wurde aber nicht er- reicht.
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