CHARACTERIZATION OF DANDRUFF FLAKES 209 Streulicht-lndex = f(Gesamtlipid) Regressionsgleichun•l: Igy = 1,207095-2,355226x B-0,497 =3,297 to,•= 3,10• 17 16 15 • 14 13 X • •2 i ,-- Diagramm 5 • Gesamtlipid [Extinktionswert]
210 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Um der Korrelationsbetrachtung Geschlossenheit zu verleihen, untersuchten wir auch zus•itzlich zu den Beziehungen TEWL-Zellvolumen und ,,Streulicht-Index"-Zell- volumen die Verkniipfung zwischen TEWL und Streulichtindex die Wahrscheinlich- keit einer Korrelation in der zu erwartenden Art liegt zwischen 95 % und 99 %. Die Beeinflussung des Streulichtindex von weiteren Faktoren fiihrte bei PriSfung der Relation Streulichtindex: Gesamtlipid zu einer straffen Korrelation (Diagramm 5). Bei der Ultraschallbehandlung sich bildende LipidtriSpfchen wiirden teilchengriSgen- abhiingig die Streulichtmenge erhiShen aber auch das Zellvolumen nimmt vermutlich a•ngeniihert proportional der gefundenen Lipidmenge zu (fragliche Korrelation). Die Verkniipfung zwischen Streulichtindex und Gesamtlipid weist darauf hin, dag nicht nur Epithelzellen, sondern auch die Fettmenge den Streulichtfaktor nachhaltig be- einfiugten ob das in Form isolierter FetttriSpfchen infolge adsorptiv an Epithelzellen gcbundenen Fettes oder infolge der veriinderten Brechungsindexrelation geschieht, ist unbekannt. Sicher ist somit jedoch, dag groge Schuppen iiberproportional hohe Mengen an Lipiden enthalten. Da Zell-Zell-Assoziation iSber Kr•ifte und Wechselwirkungen der Zelloberfliiche untereinander bedingt sein mug, kiSnnte die durch die Ladungsdichte bestimmte, elektrophoretische Wanderungsgeschwindigkeit ein Mag fiSr die Adh•isionsneigung zwischen Zellen darstellen. Zwischen Lipidmenge und Beweglichkeit wurde bei Kopfepithelzellen eine fragliche (95 O/o-99 %) Korrelation gefunden. Derartige Be- ziehungen findet man auch an anderen KiSrperstellen nach Behandlung mit schw•i- cheren, polaren Lipiden. Straffe Beziehungen zum Keratinisierungsindex sind nicht gegeben zwischen TEWL und Keratinisier. ungsindex ist die Korrelation fraglich (95 O/o-99 %). M/Sglicherweise kommt es bei ErhiShung der Probandenzahl zu einer straffen Beziehung. Als wesentliche Schlugfolgerungen diSrfen gezogen werden: a) Die Zerkleinerung von Schuppen im Ultraschallbad ist ein mit groger Priizision ablaufender Vorgang der Streulichtindex korreliert gut mit der visuellen Klassi- fizierung nach GriSge b) der Streulichtindex korreliert strafl: mit der GriSge der die Schuppen aufbauen- den, einzelnen Epithelzellen vergriSgertes Zellvolumen ist kein hinreichendes Kriterium fiir Schuppenbildung, aber bei Neigung zu Schuppenbildung sind die griSgeren Corneocyten zu grogen Clustern zusammengefiigt c) die straffe Verkniipfung yon Streulichtindex und Fettgehalt beweist, dag groge Schuppen iiberproportional viel Fett enthalten d) die straffe Korrelation zwischen TEWL und Zellvolumen und die fragliche Kor- relation zwischen Streulichtindex und TEWL zeigt, dag auch der TEWL zu- mindest die Tendenz zum Anstieg bei zunehmender Schuppenhiiufigkeit aufweist.
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