SO-CALLED ODOR ELIMINATORS 243 •15 1 •.$ 2 0.$ 1 •.$ 2 Z•lt [ h h Abbild.ng 4 Links: Limohen mir A in /•thanol (3 = Nullversuch), -- ..... Limohen mir /•thanol (3 = Nullversuch), Benzylacemt mir A in /•thanol (6 = Nullversuch), Benzylacetat mir /•thanol (6 = Nullversuch). -- 1t. echts: p-Cresyl- methyl•ither mit A in/•thanol (4 = Nullversuch), -------- p-Cresylmethyl•ither mir/•tha- nol (4 = Nullversuch), -- ..... Linalool mir A in •thanol (5 = Nullversuch), -- .... Linalool mir/•.thanol (5 = Nullversuch) 25 •0 16 Zelt ' Links: 2 O.5 1 1,5 2 h h .... Butyronltril I mir A in APV (4 im Nullversuch), -- ..... Butyronitrll I reit PVP in •thanol (4 im Nullversuch), Butyronitril I mir APV (4 im Null- versuch). -- 11.echts: Butyronitril II + Allylsenf•51 I reit A in APV (5 im Null- versuch),--------Butyronltril II + Allylsenf•51 reit PVP in g-thanol (5 im Nullversuch), ..... Butyronitril + Allylsenf•l I mir APV (5 im Nullversuch), -- ..... Allylsenf•l II + Dibutylsulfid mir A in APV (6 im Nullversuch), ------ Allylsenf•l + Dibutylsulfid mir PVP in i•thanol (6 im Nullversuch)• ----• Allylsenf•l II + Dibutylsulfid APV (6 im Nullversuch)
24.4 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Abb. 5 zeigt eine Gegentiberstellung von Stinkstoffgemisch mit APV, A in APV und PVP in Athanol. Alle untersuchten Kombinationen gleichen in ihren 'Chromatogrammen ein- ander prinzipiell. Es sind nur quantitative Unterschiede feststellbar (vgl. Tab. 3). 5. DISKUSSION DER ERGEBNISSE Fiir die Versuche wurde eine wesentlich h/Shere Ausgangskonzentration von Geruchsstoffen und GV, als sie in der Praxis vorkommen, gew•ihlt, um in einem ffir die GC-Analyse noch sinnvollen Bereich zu arbeiten. Unter den ge- gebenen Versuchsbedingungen lassen sich je nach Anfangskonzentration reit den sog. GV relative Abnahmen der Stink- und Riechstoffe in der Gasphase zwischen 50 ø/o und 100 % erzielen. Dies fiihrt zu der 1. F e s t s t e 11 u n g: Selektivitiit der sog. GV fiir .sch[echte Ger•che" ist nicht gegeben. Ein Vergleich der GV mit den geprtiften LiSsungsmitteln zeigt beziiglich der erzielbaren Konzentrationsverminderung identische Gr/5tgenord- nung. _•thanol und APV liefern Werte ftir die Konzentrationsabnahme, die tiber diejenigen ftir die GV C und Bund etwa gleich mit A liegem Somit ergibt sich als 2. F e s t s t e 1 1 u n g: Da man bei einem Zusammentreffen yon _•tha- nol, APV und Solketal mit Geruchsstoffen iede chemische Reaktion ausschlie- ]3en kann, man aber andererseits dieselben Abnahmeraten wie bei den sog. GV erzielt, ist zu schlietlen, da]• die Wirkung auf rein physikalischer L6sung be- ruht. Es ist anzunehmen, datl der Auswascheffekt den bekannten physikali- schen Gesetzen gehorcht und somit Dipolmoment, Polarisierbarkeit, Molektil- gr/5tle, Dampfdruck etc. der Stoffe beider Phasen eine Rolle spielen. Ein L/5- sungsmittel reit verh•iltnism•itlig schlechtem Auswascheffekt (z. B. Solketal) l•it•t sich in seiner Wirkung durch Zusatz eines GV (z. B. A) nicht steigern. ZUSAMMENFASSUNG Die Beseitigung unangenehmer Gertiche bei Kosmetika, im Haushalt und bei technischen Produkten ist ein iraruer wiederkehrendes Problem. Die hierzu angebotenen Geruchsvernichter zeigen einen Effekt, yon dem man vermutet, er beruhe auf chemischen Reaktionen. Es wird ferner vielfach behauptet, die Geruchsvernichter wirkten selektiv auf jene unangenehm riechenden Stoffe. Daher wurde gepr[iff, in welchera Matle Stink- und Riechstoffe bei Anwendung von Geruchsvernichtern aus der Gasphase beseitigt werden k/Snnen und nach
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