J. $oc. Cosmet. Chem., 30, 213-239 (July/August 1979) Topologie der Hautoberflache UDO HOPPE' Synopsis A mathematical and statistical description of the relief structure of b. pman stratum comeum requires a large number of measurements. In order to generate such•,O,ata and on the basis of previously describedprocedures, a semi-automatic apparatus was developed which permitted quantitative estimation of changes in the structure of stratum comeurn. The following parameters were derived: 1. signal inversion and analog/,&'gital conversion for roughness measurements 2. radial measurements { 12 at 3,0•i•mtervals} an a circular skm surface replica of silicone rubber 3. transformation of all machine generated data points, storage, and sorting of data 4. analysis of the frequency distribution of the data and occasional graphical representation 5. determination of significance of the available distribution functions and analysis of variance 6. superposition of "not-significantly different" frequency distributions as well as mathe- matical/statistical evaluation and descnption of sigrd[icantly different data. Data on swelling by externally applied agents and a correlation with effects due to age are also presented. Genaia besehn Wq.nn mati das zierlichste N/ischen Von seine? liebsten Braut Dutch em Vergr/3tgerungsgliischen N'fiher beschaut, Dann zeigen sich haarige Berge, Datg einem graut. Joachim Ringelnatz In der makroskopischen Welt hat es sich schon lange eingebiirger•, bei der genauen Beschreibung dreidimensionaler Strukturen [z. B. bei einem Strukturvergleich der Alpen reit dem Schwarzwald} topologische und topographische Verfahren mitemander zu verknfipfen. Die Topologie beschreibt die Lage und Anordnung geornetrischer Gebilde im Raum und die Topographie gibt eine genaue {in der Regel zweidimensionale} Lagebeschreibung einzelner Organe zueinander wieder. * Beiersdod AG, Forschung und Entwicklung cosreed, Unnastr. 48, 2000 Hamburg20 Nach einem Vortrag, gehalten auf dem Symposium: Das Stratum comeum/Struktur und Funktion {Freie Universit•it Berlin} 3. und 4. Dezember 1976 213
214 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Topologie der Hautoberfl•tche Zur quantitativen Beschreibung der Hautoberfliiche wurden bisher rnehrere L/Ssungswege beschritten. Fortschritte wurden dutch Tast- schnittgeriite und Rasterelektronenmikroskopie erzielt. Nachdem die Replica-Technik ein Optimum erreicht hatte (6), galt es -- in Anlehnung an die Rauhigkeitsnormen der Metallindustrie -- Verfahren zu finden, nach denen zur Beurteilung der Hautoberfliiche ausreichende Infor- rnationen erfafit und verarbeitet werden konnten. Die angestrebte Methode sollte einerseits makroskopisch (d. h. auf der ffihl- und wahr- nehmbaren Ebene) die Topologie der Hautoberfliiche beschreiben anderer- seits aber fein genug sero, um adaptive Zustands'finderungen des Ober- fliichenprofils der Haut wiederzugeben. Die menschliche Haut befindet sich in st'findiger Wechselwirkung mit der Urnwelt {z. B. dutch Reifeent- wicklung, durch klimatische Einflfisse und durch Extema) und hat auch die l'fingste Evolutionsgeschichte hinter sich. Bei genfigend sicherer Wiedergabe der erwarteten Signale handelt es sich, mathematisch gesehen, um das Problem, m/Sglichst viele Ober- fliichenparameter zu erfassen, diese zu sortieren und klassifizieren und vorn Untergrundrauschen zu separieren. Die lange Evolutions- geschichte der Haut, ihre hervorragende Adaptationsfiihigkeit durch stiindige Wechselwirkung mit der Umwelt, die groge Variationsbreite der Meridaten erschweren demgemiig die Analyse.
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