ANALYSIS OF OXIDATIVE HAIR DYES 105 genommen wurde, in derselben Weise wie for die nicht angef•irbte Substanz beschrieben. Das Maximum der Absorption wurde dann als Mef•wellenl•inge gew•ihlt. Als Strahlungs- quelle diente eine Woloeramlampe. Die wichtigsten mef•technischen Daten sind in Tab. 3 verzeichnet. Generell ist for s•imtliche untersuchten Oxidationsfarbstoffe eine Messung auch ohne vorheriges Bespriihen mir einem Detektionsmittel m/3glich, da alle Substanzen im UV- Bereich Licht absorbieren (s. 3.1.1). Die quantitative Auswertung kann daher auch mit der Deuteriumlampe als $trahlungsquelle als Remissionsmessung vorgenommen werden die Daten sind ebenfalls in Tab. 3 verzeichnet. Wegen besserer Nachwelsgrenzen wurde jedoch im Normalfall die Messung nach Bespriihen mir einem der Nachweisreagenzien durchgefiihrt. Bei 1,4-Diamino-2-nitrobenzol und 2-Amino-4-nitrophenol handelt es sich um Verbin- dungen mir Eigenfarbe, eine Messung ist daher im jeweiligen Absorptionsmaximum des sichtbaren Wellenl•ingenbereiches m/3glich (s. Tab. 3). Mir Ehrlichs Reagenz als Detek- tionsmittel wird eine Intensivierung der Farben erreicht, so daf• auch hier normalerweise die Messung nach Bespriihen durchgefiihrt wurde. In Tab. 3 sind die for die diinnschichtchromatographische Abtrennung der einzelnen Oxidationsfarbstoffe g•ingigsten Flief•mittel verzeichnet. Je nach Kombination der Sub- stanzen in dem untersuchten Produkt miissen zur besseren Auftrennung gegebenenfalls andere Flief•mittelgemische (s. Tab. 2) verwendet werden. Die quantitativen Bestimmungen wurden in der iiblichen Weise durchgef•ihrt: Auftragen der Probel/3sung, die den zu bestimmenden Oxidationsfarbstoff enth'•ilt, auf die Diinnschichtplatte (Auftragemenge an Oxidationsfarbstoff ca. 100 ng). Applikation der entsprechenden Eichl/3sungen auf die D•innschichtplatte, im allgemeinen wurden Mengen yon 50 bis 150 ng appliziert. Die Eichl/3sungen miissen einen Bereich umfassen, in dem voraussichtlich die Menge des Megflecks liegr. Das Auftragevolumen yon Mef•- 1/3sung und Eichl/3sungen wurde jeweils gleich gew•ihlt (200 nl), um m/3glichst gleiche Fleckengr/3f•e zu erhalten. Die Applikation erfolgte mir 200 Nanoliter-Festvolumendo- sierpipetten (Fa. Camag) und mir Hilfe des EVA-Chrom-Auftrageger•ites (Fa. W + W Electronic). Die Flecken der zu bestimmenden Substanz wurden m/Sglichst gleichm•if•ig zwischen den Eichflecken angeordnet, um Unterschiede der Plattenbeschaffenheit auszugleichen. Nach Entwicklung und Trocknung der Diinnschichtplatten und Detektion durch Spri•h- reagenzien erfolgte die photometrische Auswertung (Details s. Tab. 3*). Die relativen Fl•ichen der Remissions-Orts-Kurven wurden mit Hilfe eines Rechner-Integrators (Minigrator) ermittelt. Die endgiiltige Auswertung zur quantitativen Bestimmung erfolgte anhand von Eich- kurven (Peakfl•ichen bzw. rel. Integratorwerte, aufgetragen gegen Menge der zu be- stimmenden Verbindung). Remissions-Orts-Kurven und Eichdiagramm von Resorcin s. Abb. Iund Abb. 2. *) Bei Verwendung von Echtblausalz B empfiehlt es sich, die densitometrische Auswertung erst ca. 45 Minuten nach dem Bespriihen vorzunehmen, da dann eine best'•ndigere Anf•irbung und ein gleichm•il•igerer Platten- untergrund erhalten werden.
106 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS 150 ng 125 ng 100 ng 75 ng 50 ng Abb. 1 Remissions-Orts-Kurven von Resorcin Ftiiche {re[. Integratorwerte} 12 000- 11 000- 10O00- 9000- 8000- 7000- 6000- 5000- 4000- 3000- 2000- 1 ooo- • Auftragemenge ' I ' I ' I -- [ng} 25 50 75 100 125 150 Abb. 2 Eichdiagramm von Resorcin
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