PRESERVATIVE PENETRATION OF COSMETICS 51 Aus diesen Gr6f•en wurde eine Negativbilanz erstellt als Bezugsgr6ge diente die 10 Minuten nach der Applikation auf allen Abrissen wiedergefundene Substanzmenge X. Ergebnisse Im folgenden sind die reit den Stoffen erhaltenen Resultate nacheinander beschrieben. Als Grundlage dienten die im Resorptionsversuch und Stabilit•itstest auf ©Tesafilm- Abrissen wiedergefundenen Substanzmengen bzw. ihr in den Abb. la-g darge- stellter zeitlicher Verlauf. Coffein geh6rt nach Angaben aus der Literatur zu den Stoffen, die percutan gut resor- biert werden (12 - 16). In eigenen Versuchen wurde nach cutaner Applikation yon 4 pg/cm-' •4C-Coffein an Ratten •iber einen Zeitraum von 48 heine Resorption von 32 % der applizierten Menge gemessen (unver6ffentlichte Resultate). Coffein wurde deshalb yon uns als gut resorbierbare Modellsubstanz eingesetzt. Das Resultat der Resorp- tionsmessung mittels ©Tesafilm-Abrif•-Methode zeigt Abb. 1 a. In Abh•ingigkeit yon der Zeit hahmen die Coffeinmengen in den oberen Schichten des Stratum corneum rasch ab, ein Hinweis auf die Resorbierbarkeit der Substanz. Die parallel durchgefi]hrte Stabilit•itsuntersuchung ergab unter den hier vorherrschenden Versuchsbedingungen keine Ver•nderung, so daf• angenommen werden kann, daf• die nicht mehr nachweisbaren Menõen in tierere Hautschichten eingedrungen waren. 6 Stunden nach der Applikation waren etwa 50 %, nach 72 Stunden etwa 80 % der ap- plizierten Coffein-Menge in den untersuchten ©Tesafilm-Abrissen nicht mehr nach- weisbar. [•Jg/cm 2 sk,n] 'r Colrein • 1 a i 5. : T • Theorebsche Wiederfindung 100 % Abb. 1 a-g Negativbilanzen der Kosmetikfarbstoffe bzw. yon Coffein. Dargestellt sind die in den einzclnen Abrissen wiedcrgefundenen Mengen am Unterarm sowie dcren Summen und die Werte der Stabilit•itstests (x).
52 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Basic Red 76, CI 12245 Der Farbstoff wurde als Standardsubstanz reit einer geringen Resorptionsrate unter- sucht. Resorptionsmessungen an Ratten mit •4C-markierter Substanz hatten nach Applikation yon 25 btg/cm 2 Rtickenhaut, berechnet anhand der ausgeschiedenen und in den Tierk6rpern verbliebencn Mengen nach 24 heine Resorption yon kleiner als 0,23 % ergeben (17). Diesera Weft entsprach die Summe der Nachweisgrenzen der Radioaktividitsmessungen yon Urin und Kot, die durch die spezifische Radioaktivit& des 14C-markierten Farbstoffs vorgegeben war. Die tats•ichlich resorbierte Menge konnte demnach noch um 10er Potenzen kleiner sein. Im Humanversuch mittels ©Tesa- film-Abrif• zeigte sich nach Applikation yon 1,5/xg/cm 2 eine Abnahme der aufgetra- genen Mengen tiber 72 hauf etwa 65 %. Die flach verlaufende Kurve (Abb. lb) unter- schied sich jedoch nicht yon der aus der Instabilit•it der Substanz resultierenden Linie. Die Kurvenverl•iufe des Stabilit•itsversuchs (34 % in 72 h) und der Negativbilanz (35 % in 72 h) zeigten eine nahezu identische Abnahme. Die entsprechenden Met•werte aus ©Tesafilm-Abrit• und Stabilit•itstest unterscheiden sich statistisch nicht voneinander (t-Test, p = 0,05). Eine Resorption der Substanz konnte demnach nicht nachgewiesen wetden. Me6slgnal [mm Peakhohe I Basic Red 76, CI 12245 lb 9O 8O 7O 6O 5O 4O 3O 2O 10 Theoret•sche W•ederfindung = 100 % T Wlederfindung Summe 1.- 10. Abn6 , ', i J- I --o 1. AbrI6 2. Abn6 -- ß ß ß 3. Abn6 ß • • 4. Abr, 6 o o o o 10. Abn6 10 24 48 72 [ h ] mir Basic Brown 16 CI 12250 Der Farbstoff zeigte in der Negativbilanz eine Abnahme yon 15 % in 24 Stunden, da- nach war keine Abnahme mehr feststellbar. Im Stabilit•itstest wurde ein Farbstoffver- lust yon 20 % (24-72 h) ermittelt. Die Summen der am ©Tesafilm haftenden Mengen im Resorptionsversuch unterscheiden sich nicht signifikant yon den Ergebnissen des Stabilit•itstestes. Somit konnte keine Resorption nachgewiesen werden (Abb. lc).
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