DIE VERTR•GLICHKEIT VON HEXACHLOROPHEN 301
302 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Aus den Untersuchungen geht hervor, dab keine direkte Beziehung zwi- schen der H•tufigkeit der Waschungen, der Dauer der Bentitzung der Mittel und den beobachteten Blutspiegelwerten besteht. Die _,4bbi/d•,g vermittelt graphisch das Resultat eines GroBversuchs mir 200 Konsumenten, die in bezug auf Alter und Rasse einen repr•tsentativen Querschnitt der amerikanischen Bev61kerung darstellen. Es handelt sich um wahllos herausgegriffene Versuchspersonen, die hexachlorophen-haltige Markenprodukte seit Jahren routinem•tBig bentitzen. Arithmetisches Mitte[ 21 - N•-10 0 20 40 60 rig/m[ 80 100 Die Studie wurde unternommen, um den Beftirchtungen der amerikani- schen Gesundheitsbeh6rden entgegenzutreten, dab der Durchschnittsver- braucher dutch den t•tglichen Gebrauch verschiedener hexachlorophenhalti- get Markenartikel ftir seine Gesundheit bedenkliche Blutspiegel aufweisen k6nnte. Die Ergebnisse der Studie an 200 Personen entsprechen diesen Beftirch- tungen nicht. Die Blutspiegelwerte liegen zwischen 0,007 und 0,109/•g/ml. Der arithmetische Mittelwert betr•tgt 0,025/•g/ml. Das Resultat dieses Versuchs in gr6Berem Rahmen zeigt tiberzeugend, dab hexachlorophenhaltige Markenartikel- Seifen, Lotionen, Salben, Schaumb•tder, Desodoranzien und Antiperspiranzien - bei routinem•tBigem und langj•thrigem Gebrauch nicht zu Blutspiegelwerten fiihren, die als be- denklich angesehen wetden mtiBten. Die gute Vertr•tglichkeit von Hexachlorophen ist ktirzlich dutch eine Studie am Kleinkind in tiberzeugender Weise bekr•iftigt worden. Diese Studie von V. D. Plueckhahn (25) land denn auch weltweite Beachtung in der medizinischen Fachwelt und bei den verschiedenen nationalen Ge- sundheitsbeh6rden. W•thrend einer Zeitspanne von 11 Jahren (1960-1971) wurden im Spiral von Geelong (Australien) 24322 S•tuglinge nach der Geburt mit pHisoilex Emulsion (3 % Hexachlorophen) behandelt. Dabei wurde wie folgt vorge- gangen: Alle Neugeborenen wurden 2 Stdn nach ihrer Geburt und hierauf jeden 2. Tag bis zu ihrer Entlassung aus dem Hospital (normalerweise 6-9 Tage
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