798 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS
DIE ALKALILOSLICHKEIT 799 350 300 250 o .• 200 .-• 150 (.D 100 5O 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 2,.3 Atkatiti6stichkeit [%] Abh•ingigkeit der Alkali16slichkeit vom Cysteins•iuregehalt mir Wasserstoffperoxid behandelter Haarproben Die in schwach alkalischem Milieu ablaufenden Blondierungsprozesse bewirken eine Zerst6rung des Melanins. Gleichzeitig mir diesem Vorgang finder abet auch ein unerwiinschter Angriff des Wasserstoffperoxids auf die Cystinbindungen start, der zu ihrer Aufsprengung und zur Ausbildung yon CysteinsAureresten fiihrt. Von den drei hier durchgefiihrten Blondierungs- reihen ist nut die mir der gelf6rmigen Zubereitung yon Interesse, da w•iBrige L6sungen nicht praxisgerecht sind und Blondierungen auf Haarfestigerbasis nut bei sogenannten Aufhellungsfestigern - die dutch eine verz6gerte Oxi- dation witken - Anwendung finden. Betrachtet man bei den Blondierungsversuchen neben dem Anstieg der Alkali16slichkeit bzw. der Erh6hung des Cysteins•iuregehaltes noch den erreichten Aufhellungseffekt, so ist ersichtlich, dab mir 3 % Wasserstoffper- oxid enthaltenden Zubereitungen keine sichtbaren Blondierungseffekte zu erzielen sind. Selbst bei einer Einwirkungsdauer yon 60 min - was in der Praxis nicht zu realisieren ist - ist die Naturfarbe des Haares noch erhalten,
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