jr. Soc. Cosmetic Chemists 23, 831-839 (1972) f2ber natiirlichen und artifiziellen Hautgeruch HELLMUT IPPEN* 2Vach einem -- anliiJ•lich des •ur Einmeihungsfeier des neuen lVerkes der Firma drom veranstalteten Symposiums- in D-802! Baierbrunn am !6. Juni !972 egehaltenen Vortrag Synopsis-On natural and artificial skin odours. The author discusses the causes of the indivi- dual odour of man. Generally speaking, the individual sphere of odour consists of three com- ponents: clothing and hair, skin surface, and body orifices. Some of the factors that influence the individual odour are climate, food and application of drugs. The social significance of the ordinary skin and body odour is also discussed. The author defines three possibilities of influenc- ing the body odour sphere and briefly comments on the tasks of scientific and practical per- fumistics. Die Leistungen der menschlichen Sinnesorgane sind keinesfalls Spitzen- leistungen. Auch der Geruchssinn des Menschen ist, verglichen mir dem der Makrosmaten, etwa dem Hund oder der Ratte, als ausgesprochen schwach zu bezeichnen. Trotzdem ist erstaunlich, was im Verlaufe der Evolution noch an Eigen- geruch am Menschen Ningengeblieben ist. Selbst solche Menschen, die wit im w6rtlichen - nicht im tibertragenen, negativen - Sinn nicht riechen k6n- nen, werden vom Hund mir der Nase gefunden und auch von Mticken oder Zecken nicht verfehlt. F/fir Hochleistungsnasen ist also jeder Mensch yon einer ganzen Geruchswolke umgeben, die sogar dutch die Fu13bekleidung ihre Spuren auf dem Boden hinterl•iBt. DER NATORLICHE EIGENGERUCH. ROLLE DER HAUT Bei geeignetem Abstand l•iBt sich die mir der Nase erfaBbare Individual- sphiire in erster Niiherung in drei Komponenten aufteilen (•Ibb. !). * Prof. Dipl.-Chem. Dr. med. Hellmut Ippen, D-5657 Haan (Rheinland), Ittertalstrat3e 35 831
832 JOURNAL OF THE SOCIETY OF COSMETIC CHEMISTS Haare,Kteidung Hautoberftache K•rper- '• 6ffnungen Abbi/dung 1 Hauptkomponenten des unbeeinfluBten Individualgeruches des Menschen. Eine AuBenhiille aus Kleidung und Haaren ist mehr als nut ein Docht fiir die vom K/Srper selbst produzierten Geriiche, well hier in nicht unerheb- lichem Urnfang mir chemischen Umsetzungen yon K/Srperprodukten dutch Bakterien, Luftsauerstoff und Sonnenlicht zu rechnen ist. Auf den mittleren Tell dieset Individualsphiire, die Hautoberfi•iche, ist gleich noch n•iher einzugehen, w•ihrend die dritte innerste SpNire, die K/Sr- per/Sffnungen, als Geruchsquelle hier nut der Vollst•ndigkeit halbet erw•ihnt seien. Betrachtet man die Geruchsquelle ,,Mensch" (Abb. 2), so finder man nicht nut Intensit•tsunterschiede, sondern auch qualitative Abweichungen im Geruch. Abgesehen yon den K/Srper/Sffnungen - und hier ganz iiberwiegend Haare Mund (Tonsitten,Atemwege,Magen) Achse[h6h[e Ano- genitatregion t •/ t- /Fbi3e (Sohlen,Zehenz Abbildung 2 Hauptquellen des unbeeinflu13tcn Individualgeruches des Mcnschen,
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